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Baumit Wopfinger erhält Niederösterreichischen Maecenas

Für die Errichtung und Gestaltung des Dorfplatzes in Wopfing erhält Baumit Wopfinger den Anerkennungspreis des "Maecenas Niederösterreich“. Der Kultursponsoringpreis wird jedes Jahr für außergewöhnliche Kunstprojekte an niederösterreichische Unternehmen vergeben.

„Damit haben wir nicht gerechnet“, freut sich Georg Bursik, Geschäftsführer von Baumit Wopfinger, anlässlich der feierlichen Überreichung des 13. Maecenas Niederösterreich im Kolomanisaal des Stiftes Melk in Niederösterreich. Zu seinem 70. Geburtstag schenkte Baumit-Gründer Kommerzialrat Gewerke Friedrich Schmid der Gemeinde Wopfing einen aufwendig gestalteten Dorfplatz. Für dieses Kunstprojekt erhält das Unternehmen jetzt den "Maecenas Anerkennungspreis" in der Kategorie Großunternehmen.

13. Maecenas in Niederösterreich
Bereits zum 13. Mal vergibt heuer das unabhängige Wirtschaftskomitee Initiativen Wirtschaft für Kunst (IWK) gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich und ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH den Niederösterreichischen Kultursponsoringpreis „Maecenas NÖ“ an niederösterreichische Unternehmen für ihre Förderung von Kunstprojekten, die ohne diese Unterstützung nicht hätten verwirklicht werden können. 110 Projekte wurden heuer eingereicht. Der „Maecenas" wird in drei Kategorien vergeben, wobei in jeder Kategorie jeweils ein Hauptpreis und zwei Anerkennungspreise verliehen werden. Die Prämierung erfolgt nach den Kriterien Kreativität, Qualität und Publikumswirksamkeit. Die vergebenen Preise haben rein ideellen Charakter und sind mit keiner finanziellen Dotation verbunden.

Ein Treffpunkt für alle Generationen
"In Wopfing gab es bisher kein wirkliches Ortszentrum. Ein Platz, wo sich Menschen treffen können, hat einfach gefehlt", so Kommerzialrat Gewerke Friedrich Schmid, der mit seiner Familie bereits seit über 40 Jahren selbst in der Gemeinde wohnt. Daher entschied der rührige Unternehmer kurzerhand, einen Architektenwettbewerb zu initiieren und Wopfing einen Dorfplatz zu bauen. Herzstück des 400 m² großen Platzes in Wopfing ist ein 6,5 Tonnen schwerer Kalksteinblock aus dem Wopfinger Steinbruch in Dürnbach. Er wurde durchbohrt, teilweise geschliffen und poliert und so zum zwei Meter hohen Quellstein umfunktioniert. Sämtliche Materialien des Dorfplatzes, wie der Beton für die Sitzbereiche und die Mauern sowie die Pflastersteine, wurden aus Produkten hergestellt, deren Rohmaterial aus dem Steinbruch stammt und die dann im Wopfinger Werk oder in unmittelbarer Nähe produziert wurden.

Ein Zentrum fürs Dorf
Die Bevölkerung ist vom neuen Dorfplatz begeistert. Bürgermeister Michael Zehetner: "Der Platz stellt eine gewaltige Ortsverschönerung dar und ist ein sichtbares Lebenszeichen für unsere Gemeinde." Geplant ist, dass der Platz in Zukunft auch für Veranstaltungen, wie Adventmarkt oder Konzerte, genutzt wird und so noch mehr Aktivitäten in die Gemeinde bringt. Georg Bursik:"Wir sind ein Familienunternehmen, das schon seit über 100 Jahren seinen Stammsitz hier in Wopfing hat. Daher ist der neue Dorfplatz für uns ein Symbol für den gemeinsamen Weg der Gemeinde und unseres Unternehmens. Dass dieses Projekt jetzt auch vom IKW und von ihrer Fachjury honoriert wird, freut uns natürlich besonders."

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