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Innovationszentrum für Baumit

Die Wopfinger Baustoffindustrie erweitert ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum für den Baumit Konzern und baut in Wopfing ein High-Tech-Innovationszentrum. Investitionsvolumen: 5,5 Millionen Euro. Fertigstellung: Herbst 2011

"Mit dem neuen Innovationszentrum schaffen wir einen Quantensprung bei Forschung und Entwicklung für den gesamten Baumit-Konzern", freuen sich die beiden Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie Georg Bursik und Manfred Tisch anlässlich des Spatenstichs für das neue F&E-Gebäude. Um 5,5 Millionen Euro wird in den kommenden Monaten ein Forschungszentrum der absoluten Superlative errichtet und die F&E-Abteilung räumlich mehr als verdoppelt. So wird sich auf 2.900 Quadratmetern Nutzfläche alles um Fassaden, Putze, Mörtel, Trockenbetone, thermische Baustoffe, Farben, Spachtelmassen und Estrichsysteme drehen.

Forschungszentrale für 29 Länder
Technisch bietet das Gebäude zukunftsweisenden Standard: So gibt es beispielsweise mehrere Klimakammern, in denen der Einfluss unterschiedlichster Klimaszenarien auf Produkte getestet werden kann. Georg Bursik: "Aus Wopfing kommt das ganze technische Know-How für 29 Baumit-Länder. In der Türkei sind wir allerdings mit ganz anderen klimatischen Bedingungen konfrontiert, als beispielsweise in der Ukraine. In den neuen Klimakammern können wir in Zukunft die unterschiedlichen Anforderungen an unsere Produkte optimal simulieren und so die Rezepturen noch perfekter auf jedes Land abstimmen." Auch ein eigener Bereich für den Tiefbau ist vorgesehen. So gibt es erstmals einen eigenen Spritzstand, mit dem das Aufbringen von Spritzbeton im Tunnel originalgetreu simuliert werden kann.

Rasante Expansion im F&E-Bereich
Notwendig wurde der Bau des neuen Innovationszentrums, da die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Wopfing in den vergangenen Jahren rapide gewachsen ist. Manfred Tisch: "Im F&E-Bereich arbeiten mittlerweile 30 Mitarbeiter. Da wurden die bisherigen Räumlichkeiten einfach zu eng, um umfassend forschen und prüfen zu können." So werden im neuen Gebäude die beiden Abteilungen für Trocken- und Nassprodukte endlich unter einem Dach vereint sein. Davon versprechen sich die Wopfinger verstärkte Synergieeffekte, da die Kommunikation vereinfacht wird. Auch mit rascheren Ergebnissen bei den Testreihen ist zu rechnen. Tisch: "Aufgrund des Platzangebots und der zahlreichen neuen Geräte können wir parallel arbeiten und gewinnen damit Zeit."

Innovationsvorreiter in der Baustoffindustrie
Die Wopfinger Baustoffindustrie gehört mit ihrer Erfolgsmarke "Baumit" national und international schon lange zu den Innovationsführern in der gesamten Baustoffbranche. "Innovative Produktentwicklungen sind unser Erfolgsmotor, schließlich haben wir es uns bereits vor Jahren zum Ziel gesetzt, 20 Prozent des Umsatzes mit Produkten zu machen, die nicht älter als fünf Jahre sind", bringt Georg Bursik die Unternehmensstrategie auf den Punkt, "Mit dem neuen Innovationszentrum können wir unseren Leitsatz "Was wir machen, hat Zukunft" konsequent weiter erfüllen."

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