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Sensationelle Luftmesswerte bei Wopfinger Baustoffindustrie

Die aktuellen Ergebnisse der Immissionsmessung beim Stammwerk der Wopfinger Baustoffindustrie zeigen beeindruckende Reduktionen bei allen wichtigen Messwerten. Auch die zusätzlichen Biomonitoring-Messungen bringen Top-Messwerte.

„Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, dass sich unsere hohen Umweltinvestitionen der vergangenen Jahre ausgezahlt haben", freut sich Manfred Tisch, Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie, über die aktuellen Ergebnisse der neuen Immissionsmessungen in Wopfing. Die Resultate sind mehr als beeindruckend: Alle Messwerte, wie Feinstaub oder Stickoxid, liegen deutlich unter den Grenzwerten und haben sich im Vergleich zu den letzten Messungen stark reduziert, der NOx-Wert hat sich sogar mehr als halbiert.

NOx-Wert halbiert
Durchgeführt wurde die Messung von der unabhängigen Messanstalt NUA-Umweltanalytik. Dafür wurden im Zeitraum April bis Oktober 2010 an zwei Messpunkten rund um das Werk sämtliche relevante Umweltmessfaktoren erhoben. „Wir haben in den vergangenen Jahren mehr als 50 Millionen Euro in Maßnahmen zum Umweltschutz und zur Standortsicherung investiert“, erläutert Manfred Tisch, „Es ist wirklich erfreulich, dass man jetzt die Wirkung so konkret nachweisen kann. So lässt sich der starke Rückgang beim NOX ganz klar auf unsere Entstickungsanlage, die wir vor sechs Jahren eingebaut haben, zurückführen. Der reduzierte Feinstaubmesswert wurde durch den Bau der Stückkalkanlage und der Rohstofflagerhalle sowie den neuen Klinkerfilter möglich.“

Gesundes Gras
Doch die Wopfinger tun noch mehr: Denn zeitgleich mit den Immissionsmessungen ließ die Wopfinger Baustoffindustrie bereits zum zweiten Mal von der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) ein umfassendes Biomonitoring durchführen. Anhand von Grasproben, die in speziellen Behältern in eineinhalb Meter Höhe rund ums Werk positioniert werden, wird analysiert, ob sich Beeinträchtigungen nachweisen lassen. „Für dieses freiwillige Zusatzverfahren haben wir uns deshalb entschieden, weil man durch die Gräser den Kreislauf der Nahrungsmittelkette abbilden kann. Denn wenn eine Kuh belastetes Gras frisst, wirkt sich das auf ihre Gesundheit aus“, so Manfred Tisch, „Erfreulicherweise haben sämtliche Proben ergeben, dass es absolut keine Beeinträchtigung durch unser Baustoffwerk gibt.“

Sauberstes Baustoffwerk der Welt
Doch die Wopfinger wollen die Luft rund um ihr Werk noch weiter verbessern. So tut sich gerade bei bei Geruch und Staubbelastung derzeit Einzigartiges. Denn im Juni geht die weltweit erste thermische Nachverbrennung im Zementbereich in Betrieb. Manfred Tisch:„Mit der neuen 9,5 Millionen-Anlage werden wir jetzt quasi geruchsneutral und staubfrei. Dann ist Wopfing das sauberste Baustoffwerk der Welt.“

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