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Wopfinger feiert "Hunderter"

Die Wopfinger Stein- und Kalkwerke feiern Ende Juni ihr 100-jähriges Bestehen. Aus dem kleinen Piestingtaler Kalkwerk, das mit 17 Beschäftigten begonnen hat, entstand unter Federführung der Familie Schmid ein internationaler Baustoffkonzern mit 4.700 Mitarbeitern - die Schmid Industrieholding. Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise habe die Wopfinger Baustoffindustrie in den vergangenen drei Jahren 15 Mio. Euro jährlich in die Modernisierung und die Standortsicherung des Werkes investiert. In Wopfing sind 512 Dienstnehmer beschäftigt.

"Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, Wopfing zum saubersten Baustoffwerk der Welt zu machen", so Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit BeteiligungenGmbH. Die weltweit erste thermisch-regenerative Nachverbrennungsanlage im Zementbereich stehe vor der Fertigstellung. 80 Prozent der Produkte würden innerhalb eines Radius von 300 Kilometern verwendet, wurde auf die umweltfreundlich kurzen Transportwege verwiesen.

Bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) rangiere man mit rund zehn Prozent vom Umsatz im Spitzenfeld der Branche. Kooperationen bestehen mit zahlreichen Forschungseinrichtungen und Bildungsträgern. Die hohen Ausgaben für F&E würden seit Jahren dazu beitragen, dass die Wopfinger Baustoffindustrie 20 Prozent des Umsatzes mit Produkten zu erwirtschaften, die nicht älter als fünf Jahre sind. Mit der Eröffnung des noch in Bau befindlichen Innovationszentrums in Wopfing wird die F & E Kompetenz laut der Aussendung weiter ausgebaut, in diesem Bereich seien bereits 30 Mitarbeiter tätig.

Die Schmid Industrieholding vereint derzeit 90 Gesellschaften. Per Jahresende 2010 lag der Konzernumsatz mit 4.700 Mitarbeitern in 19 Ländern bei 1,2 Mrd. Euro. Der Umsatz der Wopfinger Baustoffindustrie GmbH lag bei 155 Mio. Euro. Trotz Ostöffnung und Expansion nach Westeuropa blieb die Familie Schmid dem Standort Wopfing (Bezirk Wiener Neustadt) treu. "Wopfing ist und bleibt das Headquarter unseres Konzerns."

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