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Tag der offenen Tür in Wopfing

3.000 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür der Wopfinger Baustoffindustrie GmbH anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Unternehmens. Höhepunkt: Die Eröffnung der weltweit ersten thermischen Nachverbrennung in einem Zementwerk.

"Mit so viel Interesse haben wir nicht gerechnet", freut sich Manfred Tisch, Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie. 3.000 (!) Besucher kamen am Samstag, dem 25. Juni, anlässlich der 100-Jahrfeier der Wopfinger Baustoffindustrie zum Tag der offenen Tür nach Wopfing. Höhepunkt des Tages war die Eröffnung der 9,5 Millionen Euro teuren thermischen Nachverbrennungsanlage. Durch diese Weltinnovation wird das Werk in Wopfing geruchsneutral.

Sauberstes Baustoffwerk der Welt
"Wir haben in den vergangenen Jahren über 50 Millionen Euro in den Umweltschutz und die Standortsicherung investiert", so Manfred Tisch, technischer Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie, "Unser Ziel dabei war es, das sauberste Baustoffwerk der Welt zu werden. Mit der Inbetriebnahme der thermischen Nachverbrennungsanlage sind wir jetzt dabei, dieses Ziel zu erreichen."

Möglich macht dies eine absolute Weltinnovation: Gemeinsam mit dem steirischen Umwelttechnik-Unternehmen CTP entwickelte die Wopfinger Baustoffindustrie in jahrelanger Arbeit ein völlig neues Verfahren zur Abgasreinigung bei Zementwerken. Dabei werden Abgase aus dem Zementwerk auf 900 Grad Celsius aufgeheizt und dann nachverbrannt. Bei dieser Nachverbrennung werden alle brennbaren Substanzen beseitigt und dadurch geruchsneutral.

Werksführungen & Themeninseln
Dass Wopfing das Ziel, zum saubersten Baustoffwerk der Welt zu werden, gerade in seinem hundertsten Jahr des Bestehens, erreicht, freut die Wopfinger sehr. "Wir wollten diesen besonderen Tag gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und den Anrainern feiern und unser Werk und unsere Geschichte so hautnah und lebendig wie möglich präsentieren", so Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH. Daher gab es auch ein außergewöhnliches Programm: Auf das größte Interesse stießen die Werksführungen und die Themeninseln. So erlebten 1.500 Interessierte bei den Führungen im Steinbruch und im modernen Werk, wie Kalk und Zement produziert werden und wo die Baumit-Fertigmischungen und Putze entstehen. Bei den verschiedenen Themeninseln erfuhren die Besucher, was in den vergangenen 100 Jahren passiert ist, wie das Unternehmen so erfolgreich wachsen konnte und dass Wopfing mit seiner Stammmarke Baumit heute in 18 Ländern der Welt tätig ist. Beim Innovations-Stand konnten Groß und Klein sogar selbst mit Baumit-Produkten experimentieren und ein persönliches Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen. Ein umfassendes Rahmenprogramm mit Fotostation, Hüpfburg, Bummelzug, Kinderschminken und Essensstationen machten das gesamte Werk zum Erlebnisland. "Der Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg. Die Stimmung war ausgezeichnet und das Interesse am Werk war überwältigend", resümiert Robert Schmid, "Die Besucher waren sehr beeindruckt, was sich bei uns in den letzten Jahrzehnten getan hat. Viele haben mir gesagt, dass sie sich jetzt endlich vorstellen können, was wir hier in Wopfing wirklich tun."

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