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Thermische Nachverbrennung

Wopfinger Baustoffindustrie GmbH - Thermische NachverbrennungDie weltweit erste thermisch-regenerative Nachverbrennungsanlage im Zementbereich macht die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH zum saubersten Baustoffwerk der Welt. Investitionsvolumen: 9,5 Millonen Euro. Gemeinsam mit dem steirischen Umwelttechnik-Unternehmen CTP entwickelte die Wopfinger Baustoffindustrie in jahrelanger Arbeit ein völlig neues Verfahren zur Abgasreinigung bei Zementwerken. Dabei werden Abgase aus dem Zementwerk auf 900 Grad Celsius aufgeheizt und dann nachverbrannt. Bei dieser Nachverbrennung werden alle brennbaren Substanzen beseitigt und dadurch geruchsneutral.

Wärmetauscher ermöglichen höchste Energieeffizienz.

Die Anlage besteht aus fünf baugleichen Wärmetauschern, in denen das Abgas wechselweise erwärmt und dann wieder abgekühlt wird. Herzstück der Wärmetauscher sind 25.000 wabenförmige Keramikkörper, die als Wärmespeicher dienen. Durch das ständige Umschalten des Abgasstromes in den Wärmetauschern kann die Energie optimal ausgenutzt werden, sodass für das Aufheizen und Nachverbrennen der Abgase praktisch kaum zusätzliche Energie eingesetzt werden muss. Da das Abgas in den wabenförmigen Keramikkörpern durch sehr enge Kanäle strömt, braucht es eine effiziente Staubabscheidung. Dafür sorgt ein Gewebefilter, der die bisherigen zwei Elektrofilter ersetzt. Der Einsatz des neuen Gewebefilters sorgt für eine vollständige Staubabscheidung im gesamten Produktionsprozess. Das Know-how aus Wopfing wird bald weltweit in Zementwerken eingesetzt. Die Erfindung wurde bereits zum Patent angemeldet, und das mehrstufige Verfahren wird schon bald weltweit Anwendung finden. Mit dieser Anlage ist das Werk in Wopfing bei der Abgasreinigung und Emissionsvermeidung absoluter Innovationsträger.