Umwelt & Nachhaltigkeit

Umwelt und Nachhaltigkeit im Werk Wopfing

Nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz stehen bei der Wopfinger Baustoffindustrie von jeher im Focus. Seit 2011 ist der Standort Wopfing das sauberste Baustoffwerk der Welt. In den vergangenen Jahren wurden in Wopfing über 50 Millionen Euro in Maßnahmen zum Umweltschutz und der Standortsicherung investiert. Wopfing zeichnet sich durch die Vielfalt der Anlagen an einem einzigen Standort aus. Neben einem Kalkwerk und einem Zementwerk finden sich auch zwei Fertigputzwerke und ein Nassproduktewerk an einem Standort. Das ist einzigartig und bringt eine Fülle von positiven Effekten:

So kann der im Steinbruch gewonnene Kalkstein zu hundert Prozent im Werk genutzt werden, wodurch Ressourcen und Energie gespart werden. Anfallende Sekundärprodukte aus dem Kalkwerk, den Fertigputzanlagen und dem Nassputzwerk werden im Zementwerk als Rohstoff eingesetzt, anstatt deponiert oder teuer entsorgt zu werden. Auch die in Wopfing eingesetzte Energie wird höchst effizient verwendet. So wird die Abwärme aus dem Zementwerk in anderen Teilen des Werkes für die Produktion oder als Raumheizung genutzt. Wopfing verfügt über die effizientesten und modernsten Anlagen zur Herstellung von Kalk, Zement und Putzen. Diese Anlagen wurden im Wesentlichen in Wopfing entwickelt und sind heute weltweit führend.

In Wopfing wird höchst energieeffizient und ressourcenschonend produziert.


Hier die wichtigsten Umweltprojekte im Überblick:

Thermische Nachverbrennung Thermische Nachverbrennung (2011)
Die weltweit erste thermisch-regenerative Nachverbrennungsanlage im Zementbereich macht die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH zum saubersten Baustoffwerk der Welt. Investitionsvolumen: 9,5 Millonen Euro.
Weitere Informationen...

Neuer Gewebefilter für Zementwerk (2010/2011)
Der Einbau eines neuen Gewerbefilters im Zementwerk sorgt für eine beinahe 100-prozentige Staubreduktion der Anlage. Der 11 Meter hohe und 10 Meter breite Gewebefilter besteht aus 1360 Schläuchen - damit entspricht die gesamte Filterfläche einem ganzen Fußballfeld. Investitionsvolumen: 5 Millionen Euro.
Weitere Informationen...

Zementmühle für Ökozemente (2009)
In Wopfing steht seit 2009 die österreichweit erste Zementmühle für Ökozement. Mit ihr wird eine Verbesserung der Energieeffizienz gegenüber herkömmlichen Mahlanlagen um bis zu 30 Prozent möglich.
Weitere Informationen...

Kalzinator für die Zementklinker-Produktion (2008)
Durch den Einbau eines Kalzinators für die Zementklinker-Produktion im Jahr 2008 reduziert die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH ihre CO2 Emissionen durch Energieeffizienzsteigerung und Einsparung von fossilen Brennstoffen um weitere 3.600 Tonnen.
Weitere Informationen...

Rohstofflagerhalle (2007)
Für die Errichtung der Rohstofflagerhalle wurde Baumit Wopfinger am 2. Mai 2007 mit der Klima:aktiv-Auszeichnung prämiert.
Weitere Informationen...

Klinkerkühlerfilter & Zementsilo Klinkerkühlerfilter & Zementsilos (2006)
Durch die Inbetriebnahme eines neuen Klinkerkühlerfilters im Zementwerk und durch den Bau vier neuer Zementsilos im Jahr 2006 werden 15.000 Kilogramm weniger Staub emittiert und 4.000 Tonnen CO2 durch Abwärmenutzung eingespart. Investitionsvolumen: 6 Millionen Euro
Weitere Informationen...

SNCR-Anlage (2006)
Mit der Inbetriebnahme der „Selektiven Nichtkatalytischen Entstickung“ (SNCR)-Anlage in 2006 werden 300 Tonnen NOx pro Jahr weniger emittiert. Die Investition für die SNCR betrug 700.000 Euro.
Weitere Informationen...

Stückkalkanlage (2005)
Die 60 Meter hohe Stückkalkanlage sorgt für eine massive Staub- und Lärmreduktion. Nachdem der Kalk gebrannt wird, erfolgt über die Stückkalkanlage in 14 Etagen die Zerkleinerung, Verteilung, Lagerung und letztendlich die Verladung des gebrannten Kalks.
Weitere Informationen...